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Tagebuch eines (Irr)-Rationalen II: Sinn und Zweifel Igor J. Stefanowitsch Brecht

Tagebuch eines (Irr)-Rationalen II: Sinn und Zweifel

Igor J. Stefanowitsch Brecht

Published
ISBN :
Kindle Edition
127 pages
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 About the Book 

Im Laufe der Zeit muss man entdecken, dass man immer man selbst ist, doch trotz der Tatsache, dass man derselbe ist, ist man nicht wirklich immer derselbe, da das Ich sich ändert. Doch sollte man das alte Ich nicht leugnen, so will ich das hier auchMoreIm Laufe der Zeit muss man entdecken, dass man immer man selbst ist, doch trotz der Tatsache, dass man derselbe ist, ist man nicht wirklich immer derselbe, da das Ich sich ändert. Doch sollte man das alte Ich nicht leugnen, so will ich das hier auch nicht tun. In etwa acht Jahren hat sich angesammelt, was ich von und über mir herausfand. Wenn ich mich veränderte, so war ich derselbe und akzeptiere schmerzlich, wer ich bin und war.Jedes Jahr, das man älter wird, bestärkt die Annahme, dass man jetzt weiß, was richtig ist. Dass man jetzt weiß, was man falsch getan hat und erst recht weiß, dass man es jetzt besser weiß. Doch ich bin mir sicher, dass man besser durch das Leben kommt, wenn man sich vergewissert, dass auch am heutigen Tag, an dem man schon so manche Tage und Erlebtes hinter sich hat, noch eine ganze Menge an neuen Erfahrungen, die wir machen werden, hinzukommen und dass die Welt dann wieder komplett anders ausschauen wird.Doch mich bewegt dadurch die Frage, ob man je an einem Punkt ankommen wird, an dem die Weisheit maximiert ist? Würde das Ende des Lebens um nur einem Tag hinausgezögert werden, hätte man doch einen ganzen Tag, an dem man noch viele Orte auf der ganzen Welt und unendlich viele neue Dinge sehen und erleben könnte. Das Leben ist ein laufender Prozess, den man daher nicht stoppen sollte, denn man weiß nie, wie man sich morgen entschieden hätte, wenn man sich heute gegen das Leben entscheidet. Mal sehen, wie es weiter geht ...Die eigene Meinung ändert sich so oft im Laufe eines Lebens. Der Blick auf sich selbst, die Welt und auch auf das über sich ändert sich immer. Zur Ehrlichkeit zu einem Selbst gehört es, anzuerkennen, dass man sich mal irrt und dass die eigene Meinung heute nicht besser sein muss, als die Meinung, die man früher mal hatte.Die Ideen, Gedanken und alles Bewusste in einem Menschen unterliegen den Einflüssen seiner Zeit. Und doch ist ein roter Faden in der Entwicklungsgeschichte der Gedanken innerhalb eines Menschen zu finden. Diesen dokumentiere ich mit meiner (hoffentlich) kritischen Auseinandersetzung mit Gott und der Welt.Dies ist eine kritische philosophisch-biografische Reise durch Raum und Zeit, durch Religion, Sein und Nichtsein, Grundbedürfnisse, Sinn und Unsinn und (Irr-)Rationalität und noch viel mehr. Doch, denke ich, sollte man mich nicht zu ernst nehmen.